Schütze 2015

Energie der Zeitqualität: Schütze 2015

22.11.2015 – 16.25‘50‘‘ Uhr – Düsseldorf

„Ich sehe ein Ziel, ich erreiche das Ziel und sehe ein weiteres Ziel“. (Esoterischer Saatgedanke Schütze – Alice A. Bailey)

Radix (Chancen und Möglichkeiten)

Der esoterische Saatgedanke birgt hier große psychische Belastungen: die Leistungsfigur mit Mond und Venus bekommt großen Druck von Pluto, was mindestens Gewissensbisse auslösen wird, egal wie man sich entscheidet. Es geht immer vorwärts, man muss die Verantwortung übernehmen und die Konsequenzen selbst tragen, jeder einzelne für sich, aber auch im Hinblick auf den Partner / die Partnerin.

Es geht hier um Fragen von persönlicher Freiheit, um Pflicht und Verantwortung in Beziehung und Ehe. Die Fragen sind existenziell und von zentraler Bedeutung: Ist genug Rückhalt vorhanden, gibt es eine Sicherheit oder einen stabilen Rahmen, was sagt der Verstand und wie aufgeregt sind die Gefühle, ist die Liebe stark genug?

Das kardinal-veränderliche Bild ist sehr rot-grün, was Nervosität anzeigt, Uranus auf dem Mond ist schwer zu ertragen, weil beide das totale Gegenteil wollen. Mond will Liebe und darüber bestimmen, wie diese gelebt wird (Widder), Uranus will Unabhängigkeit und Handlungsfreiheit, lieber zerstört er, als Kompromisse zu machen (Widder). In Opposition zu Venus, die sich gerne in Harmonie und Sicherheit wiegen will (Waage) und im Quadrat zu Pluto, der darauf besteht, dass alles korrekt und diszipliniert abläuft (Steinbock). Eine schwierige Position, die viele schlaflose Nächte bescheren kann. Eine Entscheidung ist zu treffen!

Die weibliche Seite ist am Zug,die männliche Seite ist schwach eingebunden, ER ist nicht so leistungsfähig wie sonst und hat unter Launen und Zweifeln zu leiden, Jupiter ist auch nur latent anwesend, trägt weniger zu Klarheit bei, als wünschenswert wäre. Beide haben daher wenig Einfluss. Am besten verhält ER sich angepasst und freundlich, SIE wird entscheiden. Realitätsempfinden ist vorhanden, Sehnsucht nach harmonischer Zweisamkeit auch, man muss Farbe bekennen: was wünsche ich mir wirklich für mein Leben? Ist Freiheit wichtiger als eine Sichere Bindung in Partnerschaft? Will ich Nähe oder Distanz? Man muss ehrlich zu sich selbst sein! Manches verbirgt sich im Unbewussten… Mondknoten in Waage begünstigt Beziehungsfragen, solange Fairness und Toleranz herrscht.

Das Zeichen Schütze steht auch für das Thema des 9. Hauses, wo es um geistige Unabhängigkeit, persönliche Freiheit und eigene Lebensphilosophien geht. Man sollte aus der Schule und aus den eigenen Fehlern gelernt haben, die richtigen Schlüsse ziehen und in erwachsener Weise Verantwortung übernehmen können.

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Hier ein Auszug aus den DIAP – Lehrunterlagen für Astrologische Psychologie – G  7:

Schütze  

Schütze - 9. Haus

 Das veränderliche Feuerzeichen (sprunghafte Intuition) Schütze beherrscht Jupiter mit seinem Weitblick und seiner Idee von Fülle und Größe. Schütze ist auf der ersten Stufe voller Expansionsgeist, Idealismus und immer auf der Suche. Er sieht sich als Freigeist und will unter Umständen andere belehren. Eine gewisse Leichtfertigkeit, Sorglosigkeit gehört dazu.

Auf der zweiten Stufe gerät Schütze/Jupiter in Konflikt mit sich und/oder der Umwelt. Schütze ist wie ein Schmetterling, er möchte lieber auf vielen Blumen seine Spuren hinterlassen. Er liebt seine Freiheit zu sehr, um sich binden zu wollen. Wenn er eines Tages keine Zuhörer mehr hat, keine Bewunderer mehr bereit sind, ihm zu applaudieren, die Liebespartner sich zurück ziehen, beginnt er sich schrecklich einsam zu fühlen. Er muss erkennen, dass er zwar weltoffen sein darf, aber dabei andere rücksichtsvoll mitnehmen sollte, ihnen auch zuhören und sie verstehen sollte. Durch die Begegnung mit dem gegenüberliegenden Zeichen Zwillinge lernt er wieder natürliche Kommunikation. Miteinander lachen und trinken, zusammen Spaß haben, ohne immer einen tieferen Sinn zu sehen, kann ihn vom hohen Roß herunter holen und er wird wieder realistischer, ist mit einfachen Aufgaben zufrieden.

Auf der dritten Stufe erkennt er, wie man eigene Ziele sehen, diese verfolgen und erreichen kann, ohne dabei Zusammenhänge des praktischen Lebens zu vergessen. Der esoterische Herrscher ist der Planet Erde, hier ist die Realität greifbar, erlebbar und hier muss auf dem Boden der Tatsachen bewiesen werden, ob Ziele erreichbar sind, oder eben nicht. Was nützt der großartigste Plan, wenn er viel zu unerreichbar bleiben muss, weil die Voraussetzungen nicht erfüllt werden? Wer sich selbständig machen will, aber nie versucht hat, sich mit bürokratischen Gepflogenheiten auseinander zu setzen, wer eine leitende Position in einem Unternehmen anstrebt, aber nicht bereit ist, dafür mal mehr zu arbeiten, als der Tarifplan vorsieht oder wer keinen Schulabschluss hat, aber glaubt, das braucht man nicht, um einen Beruf zu lernen (dies sind nur drei einfache Beispiele), der muss zuerst die kollektiven Denkstrukturen (Zwillinge) der Gesellschaft in der wir leben studieren, um daraus eigene Schlüsse für seine Zukunft ziehen zu können. Wenn dies erfolgt, eröffnet der esoterische Saatgedanke: „Ich sehe das Ziel, ich erreiche das Ziel und sehe ein weiteres“ wahre Perspektiven. Dann ist es möglich, mit den eigenen Visionen zu wachsen und diese sich manifestieren zu sehen. Der entwickelte Schütze ist überzeugend, er kann zum geistigen Führer werden, dem Andere zuhören und vertrauen.

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Die Leistungsfigur in kardinalen Zeichen auf dem veränderlichen Häuser-Kreuz bedeutet loslassen, anpassen, sich mit existenziellen Lebensthemen befassen. Die Stressposition zeigt, dass dies nur mit einer möglichen Lösung machbar ist, man sich für einen Weg entscheiden sollte. Auf die Vielfalt der Möglichkeiten ist zu verzichten. Dann folgt echter Neubeginn.

Die Aufgaben sind also offensichtlich. Sowohl politisch (Flüchtlingsthema, Unterkunft: lasst die vielen Zuflucht suchenden Menschen die verlassenen Ortschaften im Osten neu aufbauen, dort eine Heimat finden, die sie zu dankbaren Mitbürgern werden lässt), als auch privat in Begegnung, Beziehung und Ehe, in Berufsfragen und Existenzbewältigung. Wie alles zu lösen ist, kann leider nicht vorher bestimmt werden, nur die Aufgabe ist erkennbar.

Häuserhoroskop (Prägung , Verhalten)

Das Bild hat sich total verändert. Es ist ruhiger geworden, zeigt mehr Substanz. Humaitäre Maßnahmen greifen, da sie begünstigt sind. Sicherheitsbewusstsein der Menschen, ihr Bestreben, Anlehnung zu suchen, kann befriedigt werden. Man darf nur nicht glauben, alles sei bereits gelöst, denn die Unzufriedenheit vieler mit ihrer Existenz besteht weiter, nur sind beide Themen etwas auseinander gezogen, so dass vorübegehend Ruhe einkehren kann, was wünschenswert ist. Innere Unruhe ist weiter vorhanden, diese löst sich aber wieder auf, denn Mond läuft ja schnell weiter, im Laufe des Monats verändert sich das ja laufend.

Gewinnen dürfte eine weltoffene Einstellung, Toleranz und gleichzeitig verantwortungsvolle Einsicht in Notwendigkeiten.

Mondknotenhoroskop (Unbewusstes)

Im Unbewussten schlummern starke Existenzängste und gleichzeitig große Revolutionsbereitschaft. „Die Flucht nach vorn“, Angriff ist die beste Verteidigung“. Alte Inquisitions-Gedanken scheinen durch. Dogmatismus verhindert Freiheit und Neubeginn. Der unbewusste Antrieb ist so stark, dass dies schon langsam sichtbar wird und daher bewusst auftreten kann. Zuerst bei wenigen, die es zu beherrschen gilt. Wehret den Anfängen!

Angst ist niemals der richtige Ratgeber! Angst vor Neuem, Unbekanntem ebensowenig wie Angst vor alten Gespenstern aus der Vergangenheit. Mit Sachverstand und Vernunft werden Probleme gelöst, niemals mit Gewalt, Geschrei oder Hysterie, diese verstärken nur und führen zu Chaos.

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Wir sollen aus der Vergangenheit lernen, all diese bekannten Fehler zu vermeiden. Wir sollen uns weiter entwickeln, größere Zusammenhänge erkennen, in mehr Menschlichkeit weiter leben, damit der 1000 jährige Frieden des Wassermann-Zeitalters, der uns versprochen ist und dessen Übergangszeit -diese dauert leider noch mindestens ein Jahrhundert an- wir gerade erleben, auch Realität werden kann. Nationalismus überall gehört auch zu den Fehlern der Vergangenheit!

Der Organismus Erde verkraftet die Menschen nur als gemeinsamen Zellenverband, die im Einklang miteinander leben, wie es idealerweise auch im menschlichen Körper sein sollte.

Lasst uns gemeinsam daran arbeiten, die Absicht ist entscheidend!

Gabriele

 

 

 

 

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