Vollmond im Februar – Mond in Löwe

Vollmond im Februar: Löwe-Mond
04.02.2015 – 00.08‘57‘‘ – Düsseldorf

Radix

Dieses sehr großrahmige Bild imponiert durch seine Größe und seine Vielzahl an Möglichkeiten, es ist sehr gehaltvoll und mit Bewusstseinsprozessen erfüllt. Auf den ersten Blick erscheint es stabil, eine rechtschaffene Form voller innerer Sensitivität, voller Bemühen um den rechten Weg, der die Erfüllung von Wünschen und dem Erreichen von Zielen dienen kann. Viele Möglichkeiten scheinen enthalten.
Beachten wir aber, dass nur Mond und Jupiter sowie noch als „Gelegenheitsgeber“ oder Aufforderung der Mondknoten im oberen vierten Quadranten stehen, was bewusstes SEIN in Autonomie fordert (Mond neigt dazu, zu fordern und Jupiter überhöht die Wahrnehmung der Sinne, was hypersensibel oder übertrieben wahrgenommen werden kann), zeigen sich Einschränkungen im doch so umfangreichen Bild. Die Hauptaufgaben liegen im praktischen Bereich. Dort wird vor allem reagiert, was zum Teil als unfrei empfunden werden kann.

Und auch zu beachten ist die Tatsache, dass Mondknoten-Aufforderungen zum Teil hier nur Thema sind und keine bestehenden Möglichkeiten anzeigen. Der Mondknoten bietet Gelegenheiten.

Hier in diesem Bild ist eine davon, vernunftbezogen zu agieren, durch intensives Nachspüren zu erkennen, dass nicht Machtausdruck und Konfrontation zielführend sind, sondern geschickte Verhandlungführung. Er fordert zu fairer Auseinandersetzung in der man sich auch mal zurückhalten und schweigen kann, wenn es die Situation erfordert. Den Anderen verstehen und auf ihn ein gehen oder auch Rückzug anstatt Angriff heißt es hier.

Wir sollen außerdem animiert werden, mit Vernunft und Realitätssinn Verantwortung zu übernehmen: Selbstbeherrschung bedeutet Kontrolle über die Funktionen des ICH, damit der Mensch immer angemessen auftreten kann. Das bezieht sich auf alle elementaren Lebensbereiche, besonders auf Herkunft, Familie und Tradition. Sicher fordert die Konstellation auch auf, über die Auswirkungen von patriarchalen Strukturen zu reflektieren, aber allerseits ohne Konfrontation oder Aggression!

Und in der Ambivalenz zwischen Aggression und Diplomatie liegt die Chance, echte Perfektion zu erlangen, was langfristig Anerkennung einbringt. Das erfordert viel Mühe.

Die im innern sichtbare Aufregung, dieses unsicher- gereizte Streben nach Erfüllung wird in einen ruhigen Rahmen gepresst, der Aufmerksamkeit auf den Auftrag lenkt, Struktur und Stabilität zu bewahren. Wer hier gefährdet ist, braucht u.U. Orientierungshilfe für die Beherrschung der innere Unruhe. Nervosität ist keine gute Basis für Neubeginn, die Reife soll über Einsicht in die Realität Einzug halten. Wir sollen erkennen, dass mit Achtsamkeit und Verantwortung umgegangen werden muss, denn nur so gewinnt Klarheit die Oberhand und man gewinnt an Sicherheit.

Die Erfahrungen haben gezeigt, dass Träume nur Realität werden, wenn der logische Verstand die richtigen Schlüsse zieht. Klare Strukturen im Denken sind hilfreich, stärken die Fähigkeiten und ermöglichen selbstbewustes Auftreten. Dabei sind Illusionen fehl am Platz, wie z.B.: „die anderen müssen mich doch verstehen“. Andere können uns immer nur danach beurteilen, wie wir uns draußen zeigen, jede andere Annahme ist eine Illusion!
Weibliche Träume sind in Gefahr, eine Illusion zu bleiben, wenn diese klaren Strukturen fehlen.

Dabei wünsche ich uns allen viel Kraft!
Gabriele

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