Zwillinge

Sonneningress Zwillinge

20.05.2016 – 16.37‘16‘‘ – Düsseldorf

Esoterischer Saatgedanke Zwillinge: „Ich erkenne mein anderes Selbst und indem dieses schwindet, wachse und erglühe ich“. (Alice A. Bailey)

Zwillinge ist der dritte Monat im Tierkreis dieses Mars-Jahres. Der Saatgedanke möchte zum Denken anregen. Wir sind als Ganzes mehr als die Summe unserer Teile. Das gegenüberliegende Zeichen Schütze fordert geistiges Erwachen mit neuen Zielen.

Sonneningress Zwillinge 2016

Radix (Chancen und Möglichkeiten)

Im Radix sehen wir eine starke Drachenfigur, auf der Besitzachse, eine latente Rechtschaffenheit in der Begegnung und drei weitere Vierecke. Alles zusammen eine fixe Konstellation, in der Stabilität, berechenbare Zustände und allgemeine Sicherheit den Vorrang haben.

Die Drachenfigur ist bisweilen unwillig, bei Kritik oder Meinungsverschiedenheiten konstruktiv vorwärts zu denken und so wirkt das Bild etwas zwanghaft, es zeigt eine gewisse Lähmung.

Wichtiger Antrieb bleibt die Integration der Gefühle und Empfindungen, wir wollen unsere Gefühle unbedingt allgemein akzeptiert sehen. Gefühle steuern nun einmal aus dem Unbewussten heraus unsere Denk- und Handlungsweisen. Das wird mehr und mehr bewusst. Veränderungen vollziehen sich nur in winzigen Schritten, der Stier-Merkur ist langsam und soll ja auch die vergangenen Überlegungen einbeziehen. Daher noch mehr Verzögerungen und oft Missverstehen unter Partnern.

Nach außen muss Harmonie herrschen. Innen ist Nervosität, viele Menschen stehen unter Druck oder neigen dazu, schmerzhafte Erkenntnisse zu verdrängen.

Ein Querschläger zeigt sich in der Opposition Mars-Sonne, an der Venus sich aufwärmt. Anscheinend sucht Venus die Kraft des Selbstbewusstseins, um sich gegen männliche Ansprüche zu wehren. Der esoterische Herrscher von Zwillinge ist Venus, zuständig für die Verbindung von Gegensätzen. Vielleicht gelingt dies im Luftzeichen mit Verstand und Liebe?

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Hier ein Auszug aus den DIAP – Lehrunterlagen für Astrologische Psychologie – G  7:

ZE_03

Zwillinge

Das Zeichen Zwillinge ist veränderliche Luft (flexibles Denken). Austausch, Kontakte, Lernen, Lesen, Informieren sind Grundbedürfnisse für die veränderliche Luft auf der ersten Stufe. Der Planet Merkur (Morgenstern) herrscht hier sehr passend. „Je mehr ich kenne, desto mehr bin ich wert, ich will alles wissen, was die Welt bewegt“.

Auf der zweiten Stufe erlebt Zwillinge/Merkur Konflikte, die das Liebesbedürfnis betreffen: er fühlt sich ausgeschlossen, zurückgesetzt oder missachtet. Dabei begegnet er dem gegenüberliegenden Zeichen Schütze, wo freier Wille, freier Gedankenaustausch und eigene Philosophie Vorrang haben. Dort interessiert man sich für eigene Ideen und schert sich nicht um die Meinung Anderer, man ist unabhängig. Man macht sich sogar lustig über die, die jede Nachricht wichtig nehmen: Sein Glaube an die kollektiven Denknormen wird erschüttert.

Er erkennt: nicht allein das, was in der Schule gelehrt wird, ist richtig, sondern die Schlüsse, die man selbst daraus zieht, sind das „a“ und „o“. Auf der dritten Stufe wird ihm bewusst, dass alles zwei Seiten hat (wir leben in der Dualität) und man immer beide Seiten zusammen sehen und daher verbinden muss. Denn die größte Sünde gegen sich selbst ist, eine unserer Seiten – meistens die als „negativ bewertete“ Seite – zu unterdrücken und die Betonung auf die als positiv bewertete „gute“ Seite zu richten. Beides IST, also ist beides anzuerkennen. Der Planet, der Gegensätze verbinden, beide Seiten zusammenführen möchte, ist Venus, um mehr Toleranz und Verständnis für das Ganze zu schaffen, was im esoterischen Saatgedanken: „Ich sehe mein anderes Selbst und indem dieses schwindet, wachse und erglühe ich“ seine Erfüllung findet. In der Erkenntnis, dass alles „plus und minus“ ist (übertragen auf das ganze Leben) wird echte Harmonie der Gegensätze möglich, ein Ausgleich wird geschaffen. „Ich muss nicht die eine positive Seite gegen die Negative ausspielen, sondern ich darf beides annehmen und indem ich es verbinde, wird etwas Neues, Größeres draus“.

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Uranus in Widder ist aktuell ohne Aspekt, er ist isoliert. Er kann so in innerer Unabhängigkeit Ziele finden.

Pluto fordert Gewissenhaftigkeit, er steht in Steinbock für Disziplin und Struktur, er duldet keine Planlosigkeiten oder Unkorrektheiten.

Der rückläufige Mars ist ab 27.05. wieder in Skorpion, daher leidenschaftlicher und intensiver. Darum achten wir alle auf Einzelheiten – auch auf unsere Worte (!) – die in dieser Zeit zu aggressiven Reaktionen führen könnten, auch wenn dies Rückschritte sind. Der rückläufige Merkur kann sich da vielleicht manchmal nicht beherrschen. Worte können auch verletzen oder töten und sei es auch „nur“ im übertragenen Sinne (Tod der Liebe, einer Freundschaft o.ä. durch stures Beharren auf festgezurrte Meinungen). Vielleicht bringen solche Situationen heilsame Kräfte in Schwung.

Der ebenfalls rückwärts schauende Saturn in Schütze neigt in der Kommunikation ja auch zu Außenseiter-Haltungen, mit denen er sich über die Allgemeinheit hinweg setzen kann, was manchmal Porzellan zerschlägt. Es ist wichtig, dass wir die Existenzgrundlagen beachten und mit Einfühlsamkeit vorgehen.

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Häuserhoroskop (Prägung, Verhalten)

Im Häuserhoroskop ändert sich ein wenig: das Sicherheitsbedürfnis ist verschwunden. Wir zeigen uns angepasster und insgesamt flexibler, als wir uns fühlen. Wir erscheinen aktiver und weniger stur. Kompromissbereitschaft taucht auf, außerdem auch das Talent zu strukturierter Verhandlung und anschaulicher Darstellung der Einzelheiten, die den großen Zusammenhang vernünftig erklären. Manchmal ist es wohl sinnvoller, mit dem Strom zu schwimmen anstatt dagegen. Es gibt immer noch viel zu tun, Stabilität soll geschaffen werden.

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Mondknotenhoroskop (Unbewusstes)

Im Unbewussten schlummern viele unerledigte Aufgaben. Wir fühlen uns stark und sind abwehrbereit. Mit unseren Partnern verstehen wir uns oft nicht, wirken auf sie nicht fassbar oder sie täuschen uns, weil wir die rosa Brille auf haben. Abgrenzung fällt ebenfalls schwer, daher die Abwehrbereitschaft und dominante Rechthaberei, die sich unterschwellig ausbreitet. Mit Durchhalten lösen sich die Probleme am besten – glauben wir – und lassen nicht mit uns reden. Jupiter wähnt sich als unbesiegbar, Glückspilz oder Stehaufmännchen…

Ein Prinzessinnen-Syndrom meldet sich aus dem Unbewussten: wir hätten das Leid nicht verdient, welches sich draußen überall multipliziert und als Bild (im Fernsehen o.ä.) wieder auf uns zukommt.

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Aber haben wir schon erkannt, dass alles im Außen nur die Spiegelung des Inneren ist? Beginnen wir mit Harmonie im Innern und nach und nach lassen sich harmonischere Umstände entwickeln. Wer diese Erfahrung einmal gemacht hat, ist für die Zukunft von falschen Erwartungen geheilt.

Ich wünsche uns sehr, dass wir das hellere Licht des Früh-Sommers nutzen, um zu sehen und wahr zu nehmen: um zu erkennen!

Jupiter in Jungfrau will die große Ordnung systematisch nachvollziehen und in der Welt installieren. Das schafft Klarheit! Im aktuellen Horoskop soll dies jeder für sich tun (Haus 12), damit mehr Menschen aufwachen.

Viel Glück dabei!

Gabriele

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